Amateurfunk allgemein

Wie der Name schon andeutet, handelt es sich beim Amateurfunk um die Beschäftigung mit der Funktechnik aus  nicht beruflichen, sondern aus rein persönlichen Ambitionen. Was dabei im Vordergrund steht kann ganz unterschiedlich sein.


Für den einen steht dabei die Kommunikation mit anderen Funkamateuren im Vordergrund. Sie suchen sich Gleichgesinnte, mit denen  sie sich unterhalten können, im näheren Umkreis, im europäischen Ausland oder  sogar weltweit.

Andere beobachten wann immer es geht die Funkbänder, um die ständig  wechselnden Ausbreitungsbedingungen zu erkennen und für besondere  Funkverbindungen auszunutzen.

Die dabei verwendeten Funkgeräte kann der  Funkamateur fertig kaufen. Im Gegensatz zum CB-Funk darf er solche Geräte aber  auch modifizieren oder sogar ganz selber bauen. Dies bietet auch breiten Raum für technische Experimente und Basteleien.

Neben den klassischen Betriebsarten wie Sprechfunk und Morsetelegraphie gibt es im Amateurfunk noch eine  ganze Reihe weiterer Betriebsarten, die zum Teil von Funkamateuren entwickelt  wurden. So tauschen Funkamateure auf der kurzen Welle auch weltweit Bilder aus, machen ihr eigenes Fernsehen oder übertragen mit hoher Geschwindigkeit Daten über Funk.

Gerade letzteres, die Verbindung von Funktechnik und Computertechnik, übt inzwischen auf viele Funkamateure einen großen Reiz aus. Denn hier kann man nicht nur - wie im Internet - passiv durch die virtuelle Welt surfen, sondern  sich vielmehr aktiv am Aufbau eines großen  Datennetzes beteiligen. Inzwischen haben Funkamateure ein flächendeckendes Netzwerk in Europa aufgebaut, das ganz ohne die Hilfe von  kommerziellen Leitungsnetzen auskommt, sondern alleine auf Funkverbindungen basiert. Hier kann jeder Funkamateur, der daran interessiert ist, eigene Hardware oder Software entwickeln, mit neuen Protokollen experimentieren oder ähnliches tun!.

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